Bo Manuel Raber

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Publikationen

30 April

SCHOOL FUTURES – using scenario approaches to inform transformation initiatives in the Luxembourg school system

Ariane König, Bo Manuel Raber, Gerard Drenth, Cirian McGinley, Francis Schartz
in ECA Journal (2021), (1), 194
Alternative, plausible, aber herausfordernde Zukunftsbilder - Szenarien genannt - helfen uns, die Zukunft schon heute zu erkunden, uns mit dem "Systemdenken" vertraut zu machen und unsere Fähigkeit zu stärken, mit den Unwägbarkeiten von morgen umzugehen. Diese Antizipationskompetenz, die auch die Fähigkeit zum Systemdenken und zur normativen Beurteilung einschließt, ist vor allem für die jüngeren Generationen, die noch zur Schule gehen, wichtig. In Luxemburg wurden im Rahmen des Projekts "Education Scenarios" eine Reihe nationaler Szenarien für das Bildungswesen entwickelt, und das Projekt "Sequel School Futures" trug dazu bei, diese Szenarien in Schulentwicklungsprozessen zu nutzen, die sowohl Schüler als auch Lehrer in zukunftsorientiertes Systemdenken einbeziehen. Ariane König, Senior Research Scientist an der Universität Luxemburg, Ciaran McGinley, Senior Associate bei NormannPartners, Bo Manuel Raber von der Universität Luxemburg, Francis Schartz, ehemaliger Präsident des luxemburgischen Nationalrats für Nachhaltigkeit, und Gerard Drenth, Senior Associate bei Normann Partners, arbeiteten mit verschiedenen Akteuren des luxemburgischen Bildungssystems zusammen, unter anderem mit Schülern und Lehrern aus drei verschiedenen Schulen in Luxemburg.
20 September

Taking the Complex Dynamics of Human–Environment–Technology Systems Seriously: A Case Study in Doctoral Education at the University of Luxembourg

Ariane Köing; Jerome Ravetz; Bo Manuel Raber; Jacek Stankiewicz; Ricardo Rojas-Aedo ; Kristina Hondrila; Karl Arthur Pickar
in Frontiers in Sustainability (2021), 2
Unsere existenziellen Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit betreffen Systeme aus Mensch, Umwelt und Technologie, die komplex, dynamisch und eng miteinander verbunden sind. An den Universitäten ist das Wissen in Lehre und Forschung jedoch meist in diskreten Paketen, den Disziplinen, organisiert. Diese sind weiter unterteilt in die Kategorien Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften. In diesem Beitrag geht es um die Frage, wie die Universitäten bei der Ausbildung von Forschern diese in die Lage versetzen können, ihre Rolle besser zu verstehen und auch als Akteure des Wandels zu handeln. Er beschreibt einen fakultätsübergreifenden Doktorandenkurs zu übertragbaren Kompetenzen. Das einzigartige Ziel des Kurses ist es, einen Raum für die Reflexion über verschiedene Forschungsparadigmen und deren unterschiedliche Ausgestaltung der Rolle eines wissenschaftlichen Forschers in pluralistischen Gesellschaften, die vor existenziellen Herausforderungen stehen, zu schaffen. Der Kurs stellt verschiedene neuere Ansätze wissenschaftlicher Forschung vor, die das Potenzial der Demokratisierung der Wissenschaft in unserer vernetzten Wissensgesellschaft nutzen, darunter kritische Interdisziplinarität, postnormale Wissenschaft, Bürgerwissenschaft und transformative Nachhaltigkeitswissenschaft, die normale disziplinäre Forschungspraktiken ergänzen.
Was ist das und wie funktionier das?